Zinsrechner

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Zinsrechner

Wer sein Geld langfristig anlegt, hofft dabei auf einen guten Zinsertrag. Der folgende Zinsrechner ist auf Wertanlagen spezialisiert, bei denen ein festes Anfangskapital mit Zins und Zinseszins für eine fest vereinbarte Zeit angelegt wird. Da der Zins jährlich dem verzinsten Vermögen gutgeschrieben wird, ändert sich die erwirtschaftete Summe im Laufe der Zeit. Es ist also sinnvoll, die verschiedenen Laufzeiten auch bei sonst gleichbleibenden Bedingungen durchrechnen zu lassen.

Tipp: Regelmäßige Sparraten berechnen

Verwenden Sie unseren Sparrechner im Ratgeber Sparen, um regelmäßige Einzahlungen wie monatliche Sparraten zu berücksichtigen.

Tipp zum Zinsrechner: Auswirkungen des Zinseszinses

Ganz unabhängig vom vereinbarten Zinssatz gilt für die Vermögensentwicklung ein exponentielles Wachstum. Dies bedeutet, dass es einen konstanten Zeitraum gibt, innerhalb dessen das Sparvermögen sich verdoppelt. Bei einem Zinssatz von 5 % liegt dieser Zeitraum bei rund 14 Jahren. Nach 28 Jahren hat sich das Vermögen vervierfacht und nach insgesamt 42 Jahren ist es sogar auf die achtfache Summe angewachsen. Auch wenn es sich bei den 14 Jahren um eine grobe Schätzung handelt, ist leicht zu erkennen, dass ein Sparer noch zu seinen Lebzeiten einen extremen Anstieg seines Vermögens beobachten kann. Je höher der Zinssatz ist, desto schneller kann sich das exponentielle Wachstum verdeutlichen.

Tipp zum Renditerechner: Steuern berücksichtigen?

Der Zinsrechner kann optional mit oder ohne die Berücksichtigung der Abgeltungssteuer angewandt werden. Da für alle Sparer ein Freibetrag bzw. Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 € (Ehegatten 1602 €) pro Jahr gilt, müssen Kleinanleger die Steuern in der Regel nicht berücksichtigen. Gerade bei sehr langfristigen Anlagen kann jedoch dieser Freibetrag im Laufe der Jahre doch überschritten werden. Da die zu zahlenden Steuern im folgenden Jahr nicht zur Verzinsung herangezogen werden können, ist es wichtig, die Abgeltungssteuer schon im Laufe der Berechnung miteinzubeziehen. Schließlich wird der Zinseszins nur auf die Zinsen berechnet, die am Ende des Abrechnungsjahres auch noch auf dem Sparkonto vorliegen. Wie hoch der persönliche Steuersatz liegt, hängt unter anderem von der Religionszugehörigkeit ab, da auch die Kirchensteuer auf Zinserträge erhoben wird. Die Abgeltungssteuer selbst liegt aktuell bei 25 % der erwirtschafteten Zinsen. Von diesem Betrag errechnet sich der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 %, wodurch der tatsächliche Steuersatz, der zugrunde liegt, bei 26,375 % liegt. Die Kirchensteuer würde diesen Zinssatz je nach Bundesland auf 27,8186 % bzw. 27,9951 % erhöhen. Anders herum gesehen, wird der nominelle Zinssatz durch die Steuer um etwas mehr als ein Viertel gesenkt.

Tipp zum Zinsrechner: Berechenbare Anlageformen

Bei dem hier angebotenen Zinsrechner können alle festverzinslichen Geldanlagen ohne monatliche Sparrate oder Zinsverrechnungskonto getestet werden. Es wird ein fester Anlagebetrag mit den jährlich anfallenden Zinsen aufgestockt. Sie können die Laufzeit im Zinsrechner wahlweise monatlich oder jährlich angeben. Unabhängig davon erfolgt die Verzinsung des Kapitals jährlich bzw. am Ende der Laufzeit. Die Berechnung langfristiger Sparpläne, bei denen monatlich ein fester Betrag eingezahlt wird, benötigen einen anderen Rechner, der auch dieses Anwachsen des Vermögens berücksichtigen kann. Verwenden Sie hierzu unseren Sparrechner. Auch Tagesgeldkonten, deren Anlagesumme sich täglich ändern kann und die auch keinen über die Jahre hinweg garantierten Zinssatz bieten, sind für die Überprüfung mit dem Zinsrechner weniger geeignet.

Was ist unter dem Anfangskapital zu verstehen?

Bei dem Anfangskapital handelt es sich um das Vermögen, das zunächst einmal in eine Geldanlage eingezahlt wird. Hier sollten Sie sich genau überlegen, wie viel sie investieren möchten. Hierbei sollten Sie vor allem darauf achten, inwieweit eine bestimmte Laufzeit vorgeschrieben ist und inwieweit die jeweilige Geldanlage vor Verlusten geschützt ist. Dies ist bei den einzelnen Geldanlageprodukten sehr unterschiedlich.

Was ist das Endkapital?

Bei dem Endkapital handelt es sich um das Geld, das zum Ende der Laufzeit zur Verfügung steht. Hier müssen Sie bei Geldanlagen mit einer vereinbarten Geldanlage darauf achten, ob die Laufzeit von sich aus endet. Beispielsweise ist es beim Tagesgeld oder bei Sparbriefen möglich, dass die Laufzeit ein weiteres Mal um den vereinbarten Zeitraum verlängert wird, wenn sie nicht rechtzeitig genug kündigen beziehungsweise das Geld wieder abheben. Achten Sie dabei auch auf das Kleingedruckte in den allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Was ist die jährliche Rendite?

Die jährliche Rendite sind die Zinsen, die jährlich auf ihrem Geldanlageprodukt gutgeschrieben werden. Hier müssen Sie unter anderem darauf achten, wie die Zinsen genau berechnet werden. Möglich ist beispielsweise, dass Zinsen jährlich, quartalsweise oder monatsweise gutgeschrieben werden. Zuweilen erfolgt bei einer Laufzeit von mehreren Jahren auch keine Auszahlung, sondern das Geld wird wieder neu angelegt.

Was ist die Laufzeit bei einer Geldanlage?

Die Laufzeit ist die Dauer, wie lange das Geld angelegt wird. Hier müssen Sie wie gesagt darauf achten, dass bei manchen Geldanlagen bestimmte Laufzeiten vereinbart werden und das Geld in diesem Zeitraum nicht zur Verfügung steht. Dies gilt unter anderem für Festgeld und Sparbriefe (die nicht mit dem Sparbuch verwechselt werden dürfen).

Was ist der Zinseszins?

Bei dem Zinseszins handelt es sich um den Zins, der auf bereits verzinstes Kapital gezahlt wird. Der Zinseszins-Effekt tritt z.B. dann auf, wenn Geld für mehrere Jahre angelegt wird und die jährlich anfallenden Zinsen angelegt und nicht ausbezahlt werden. Dadurch wächst das Vermögen viel schneller an.

Was ist der Effektivzins?

Sowohl für Sparer als auch für das Aufnehmen von Darlehen sollte man sich unbedingt nach dem Effektivzins erkundigen und sich nicht mit der Angabe von den Nominalzinsen zufrieden geben. Beim Effektivzins handelt es sich um den tatsächlichen Zins, bei dem Kosten beziehungsweise Gebühren bereits mitberücksichtigt worden sind.

Was ist Tagesgeld?

Tagesgeld zeichnet sich normalerweise dadurch aus, dass über das angelegte Geld zeitnah zur Verfügung steht. Im Gegensatz dazu muss man damit rechnen, dass sich die angebotenen Zinsen jederzeit ändern können. Es handelt sich um eine ziemlich sichere Anlageform. Allerdings sollten Sie vor allem bei Banken außerhalb der europäischen Union drauf achten, inwieweit das Vermögen über eine Einlagensicherung abgesichert ist. Tagesgeld ist gewöhnlich eine gute Alternative zum Sparbuch, bei dem die Kunden häufig mit sehr niedrigen Zinsen abgespeist werden- obwohl die Verfügbarkeit eingeschränkt ist.

Was ist Festgeld?

Beim Festgeld besteht gegenüber dem Tagesgeld die Besonderheit, dass das Geld während des Anlagezeitraums nicht verfügbar ist. Nur aus gravierenden Gründen ist hier aus eine Ausnahme möglich. Die lassen sich die Banken allerdings teuer bezahlen.

Was ist ein Sparbrief?

Ein Sparbrief zeichnet sich ebenfalls dadurch aus, dass die Zinsen für die gesamte Laufzeit festgelegt werden und das Geld in diesem Zeitraum generell nicht verfügbar ist. Sparbriefe werden oft zu einer längeren Laufzeit vergeben als Festgeld. Als Verbraucher sollten Sie drauf achten, dass keine Nachrangabrede vereinbart wird. Nachrangabrede bedeutet, dass bei Insolvenz erst einmal die anderen Gläubiger bedient werden. Hier greift die Einlagensicherung im Fall der Insolvenz nicht. Sie sollten sich auch sorgfältig das Kleingedruckte in den allgemeinen Geschäftsbedingungen durchlesen. Zuweilen sind hier Klauseln ‘versteckt’, die eine solche Nachrangabrede enthalten.

Worauf sollte man bei einer Geldanlage noch achten?

Bei einer Geldanlage ist nicht allein der Zins wichtig. Sie sollten mindestens ebenso auf Sicherheit und Verfügbarkeit achten. Gut ist es das Geld in einem richtigen Mix über mehrere Anlageformen zu streuen. Keinesfalls sollte man alles auf eine Karte setzen- vor allem bei spekulativen Angeboten wie Investmentfonds. Keinesfalls sollten Sie sich auf die mündlichen Angaben ihres Bankberaters verlassen. Hier besteht das Risiko, dass Ihnen zu einem Geschäft geraten wird, für das der Berater eine hohe Provision kassiert

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