Strompreisrechner

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Strompreisrechner

Als Endverbraucher müssen Sie in Deutschland auch für elektrischen Strom eine Steuer und diverse Abgaben bezahlen. Diese wird aus praktischen Gründen nicht direkt bei Ihnen, sondern bei den stromproduzierenden Unternehmen erhoben. Ihr Anteil an der Stromsteuer wird indirekt über den Strompreis erhoben. Wenn Sie wissen wollen, wie viel Stromsteuer Sie zahlen können Sie hier Ihre Daten angeben.

Strompreisberechnung: Die Berechnung der Stromsteuer ist abhängig vom Energiemix

Die Stromsteuer wird in Deutschland erhoben, um den Verbrauch von elektrischer Energie einzudämmen. Die Einnahmen sollen der gesetzlichen Rentenversicherung zugutekommen. Dadurch wird ein freiwilliger Verbrauch dazu herangezogen, die Arbeit günstiger zu machen. Um erneuerbare Energien zu fördern, sind diese nicht von der Stromsteuer betroffen. Je nachdem, welchen Energiemix Sie von Ihrem Stromlieferanten beziehen, zahlen Sie also Stromsteuern in unterschiedlicher Höhe. Auf Ihrer Abrechnung muss angegeben sein, in welchem Prozentsatz der Strom aus welchen Quellen stammt. Zu den steuerlich begünstigten Herstellungsverfahren zählen Solarmodule, Windkraftanlagen und Wasserkraft, sofern sie aus einem Kraftwerk mit weniger als 10 Megawatt Leistung stammt. Mithilfe des Strompreisrechners können Sie also den tatsächlichen Betrag der von Ihnen entrichteten Stromsteuer ermitteln.

Strompreis Rechner : Vergünstigung nur für Unternehmen und gewerbliche Betriebe

Es gibt zahlreiche Vergünstigungen, nach denen die Stromsteuer entfällt oder verringert wird. Als privater Verbraucher kommen Sie allerdings nicht in den Genuss dieser Vergünstigungen. Produzierende Unternehmen oder land- und forstwirtschaftliche Betriebe müssen zum Beispiel bei einer Belastung von mehr als 512 Euro nur noch einen verringerten Stromsteuersatz von 12,30 pro Megawattstunde zahlen. Besonders energieintensive Prozesse im produzierenden Gewerbe sind von der Steuer sogar ganz befreit. Auf diese Weise soll die Konkurrenz ausländischer Unternehmen etwas gemildert werden. Die tatsächliche Stromsteuer ist also nicht einfach mit dem Strompreis zu verrechnen, obwohl dies in der Praxis normalerweise so geschieht. Interessant ist der Rechner aber auch für Betriebe oder private Verbraucher, die ihren Strom selbst produzieren. Als Verbrauchssteuer ist diese nämlich auch bei Eigenverbrauch zu entrichten. Damit keine unangemessenen Forderungen auf Sie zukommen, sollten Sie den zu entrichtenden Betrag selbst ausrechnen können.

Was ist die Stromsteuer?

Die so genannte Stromsteuer ist eine Verbrauchssteuer auf elektrischen Strom, die durch ein Bundesgesetz geregelt und in ganz Deutschland erhoben wird. Damit wird der Verbrauch von elektrischem Strom auf dem Gebiet der deutschen Steuerhoheit besteuert.

Wann wurde die Stromsteuer eingeführt?

Im Zuge der ökologischen Steuerreform wurde die Stromsteuer am 1. April 1999 von der damaligen rot-grünen Bundesregierung eingeführt. Die zusätzlichen Einnahmen kommen dem Bundeshaushalt zugute, damit werden Beiträge zur Rentenversicherung stabilisiert. Es wird also der Verbrauch besteuert, während Arbeit vergünstigt wird; Hintergrund ist die Überlegung, dass Verbrauch in der Regel freiwillig ist und verringert werden kann. Damit soll die Einführung ressourcenschonender Produkte beschleunigt werden, da Energieverbrauch teurer wird.

Wie hoch ist die Stromsteuer?

Bei der Einführung betrug die Höhe 10,23 Euro pro Megawattstunde, dieser Betrag wurde durch Erhöhungen in den Jahren 2000 und 2003 schrittweise auf den heutigen Betrag von 20,50 Euro pro Megawattstunde angehoben.

Wer zahlt die Stromsteuer?

Die Stromsteuer ist eine so genannte Verbrauchssteuer, soll also vom Endverbraucher getragen werden. Da es zu kompliziert wäre, die Stromsteuer erst beim Verbraucher zu erheben, wird sie stattdessen bei den Stromversorgern erhoben, die sie über den Strompreis dann an die Verbraucher weitergeben. Der Versorger ist dabei das Unternehmen, dass Strom erzeugt und an andere liefert, wobei die Abnehmer sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen sein können. Wer Strom zum Selbstverbrauch erzeugt, also zum Beispiel große Industrieunternehmen, ist ebenfalls dazu verpflichtet, darauf Stromsteuer zu zahlen. Auch für aus dem Ausland bezogenen Strom muss in Deutschland Stromsteuer gezahlt werden.

Wird auch Strom aus erneuerbaren Energien besteuert?

Auf Strom, der aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen wird, fällt keine Stromsteuer an. Zum so genannten Ökostrom zählt Strom, der aus Sonnenenergie, Windkraft, Deponiegas, Erdwärme, Biomasse oder Wasserkraft gewonnen wird. Bei Wasserkraftwerken gilt jedoch die Einschränkung, dass die installierte Leistung nicht mehr als zehn Megawatt betragen darf. Auch Strom, der für die Stromerzeugung selbst benötigt wird, ist von der Stromsteuer befreit.

Welche Vergünstigungen gibt es bei der Stromsteuer?

Im Gesetz gibt es verschiedene Formen von Vergünstigungen, damit zum Beispiel umweltfreundliche Verkehrsmittel oder Energieträger gefördert werden. Darüber hinaus gibt es verschiedene Vergünstigungen für Unternehmen, damit diese nicht unter Wettbewerbsnachteilen gegenüber Konkurrenten aus dem Ausland leiden. So profitieren Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe oder aus dem Bereich der Land- und Forstwirtschaft von einem ermäßigten Steuersatz von 12,30 Euro pro Megawattstunde, wenn ihre Belastung aus der Stromsteuer mehr als 512,50 Euro beträgt.

Gibt es auch komplette Befreiungen von der Stromsteuer?

Seit dem Jahr 2006 gibt es so genannte Entlastungstatbestände von der Stromsteuer, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu fördern. Damit werden bestimmte, besonders energieintensive Verfahren und Prozesse im produzierenden Gewerbe komplett von der Stromsteuer befreit. Darüber hinaus gibt es spezielle Regelungen für Anlagen, die auf Schiffen oder in Luftfahrzeugen zur Stromerzeugung genutzt werden. Strom, der mit Notstromaggregaten erzeugt wird, ist ebenfalls nicht von der Stromsteuer betroffen.

Welche Regelungen gelten für den ÖPNV?

Damit der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sowie Bahnbetriebe, die als besonders umweltfreundliche Verkehrsmittel gelten, nicht übermäßig belastet werden, gibt es hier ebenfalls spezielle Regelungen. Strom, der für den Fahrbetrieb von Schienenbahnen oder Oberleitungsbussen benötigt wird, wird lediglich mit 11,42 Euro pro verbrauchter Megawattstunde besteuert.

Wer kassiert die Einnahmen aus der Stromsteuer?

Erhoben wird die Stromsteuer von der Bundeszollverwaltung, die gesamten Einnahmen aus dieser Steuer fließen in den Bundeshaushalt.

Wie hoch sind die Einnahmen aus der Stromsteuer?

Im Jahr 2009 lag das gesamte Aufkommen der Stromsteuer bei etwas mehr als sechs Milliarden Euro. Diese Summe. Rund 90 Prozent dieser Summe fließen in die Rentenkasse, um auf diese Weise die Lohnnebenkosten senken zu können. Auf diese Weise wird der Faktor Arbeit gegenüber dem Faktor Energie entlastet.

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