Sparrechner

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Sparrechner

Langfristige Sparpläne bieten viele Optionen, um Geld für das Alter zur Seite zu legen. Wer genau wissen will, welche Summe am Ende der Laufzeit zur Verfügung steht, kann den folgenden Sparrechner benutzen und mit den Werten im Anfangskapital und der regelmäßigen Sparrate experimentieren.

Tipp zum Sparrechner: Welche Sparrate wählen?

Die Zinsen für ein angespartes Vermögen werden in aller Regel jährlich berechnet und ausgezahlt. Sparbeiträge, die innerhalb dieses Jahres eingezahlt werden, müssen dann anteilig berücksichtigt werden. Es werden also die Monate gezählt, in denen ein bestimmter Teilbetrag schon auf dem Konto liegt, und dann der entsprechende Anteil am Jahreszins gutgeschrieben. Wer eine jährliche Sparrate wählt, kann damit also die Zinsen beeinflussen. Sofern sich durch die seltenere Einzahlungsoption der Nominalzins nicht ändert, ist jedoch entscheidend, wann die erste Rate eingezahlt wird. Der vorliegende Rechner geht bei den Sparraten stets von einer Zahlung am Anfang des Berechnungszeitraumes aus. Falls Sie die jährliche Sparrate jedoch erst am Ende des ersten Jahres zahlen können, würden Sie mit der monatlichen Einzahlung mehr Zinsen erhalten, da Ihre erste Jahresrate bei monatlicher Einzahlung bereits anteilig in der ersten Zinsberechnung berücksichtigt werden könnte.

Tipp zum Sparrechner: Bedeutung des Anfangskapitals

Bei langfristigen Sparplänen muss nicht zwingend ein großes Anfangskapital vorhanden sein. Da auf dieses jedoch die Zinsen am häufigsten berechnet werden, wirken Verträge mit hohem erstem Beitrag augenscheinlich attraktiver. Wird die gleiche Einzahlungssumme im Laufe der Jahre zusammengetragen, können weniger Zinsen erwirtschaften werden. Beim Vergleich mehrerer Optionen ist daher zwingend darauf zu achten, das später eingezahlte Geld vom ursprünglichen Anlagevermögen zu trennen und beide in die dafür vorgesehenen Felder einzutragen. Nicht immer ist es sinnvoll, ein größeres Vermögen in einem Sparplan anzulegen, wenn stattdessen auch hochwertige Geldanlagen für feststehende Summen gewählt werden könnten. Bei einem gestaffelten Zinssatz kann die Anlagesumme dagegen ein wichtiger Faktor sein. Wird der maximal mögliche Zinssatz erst ab einer bestimmten Summe gezahlt, kann der Sparer einen größeren Gewinn erzielen, wenn diese Summe bereits ab dem ersten Tag auf dem Konto vorliegt.

Tipp zum Sparrechner: Steuern berücksichtigen?

Der Rechner stellt Ihnen frei, die Zinsen Ihrer Kapitalanlage mit Berücksichtigung der Steuern zu berechnen oder diese außen vor zu lassen. Da Ihnen jährlich ein Freibetrag bzw. Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 € (bei Ehegatten 1602 €) zur Verfügung steht, ist bei Sparplänen mit geringeren Zinserträgen die Steuer einfach zu vernachlässigen. Bei größeren Geldanlagen stellt sich die Überlegung, ob die zu zahlende Abgeltungssteuer von der Sparsumme beglichen wird oder von einem anderen vorliegenden Kundenkonto. Da bei einem Steuerabzug auch der Zinseszinseffekt wesentlich geringer ausfällt, lassen viele Sparer die Steuerschuld von einem weniger gut verzinsten Konto begleichen. Auch wenn der persönliche Steuersatz unter den üblichen 25 % liegt, ist es sinnvoll, der Bank einen Freistellungsauftrag zu erteilen, damit die Steuersumme nicht vom Sparkonto abgebucht werden kann. In diesem Fall ist der Sparer selbst dafür verantwortlich, die erwirtschafteten Zinsen beim Finanzamt anzugeben und falls notwendig eine Nachzahlung zu leisten.

Welche Produkte werden bei Banken zum Sparen angeboten?

In erster Linie wird zwischen Tagesgeldanlagen und festverzinslichen Anlagen unterschieden. Im ersten Fall kann der Kunde jederzeit sein Geld abheben und auch täglich neue Einzahlungen machen. In diesem Fall wird von der Bank jedoch kein bestimmter Zinssatz garantiert. Bei festverzinslichen Anlagen wird für eine bestimmte Sparsumme ein konkretes Sparziel oder eine Laufzeit vereinbart. Der Kunde erhält sein Geld erst nach Ablauf dieser Zeit wieder zurück, kann dafür aber mit fest vereinbarten Zinsen rechnen.

Wird ein Anfangskapital benötigt?

Bei den meisten Verträgen gehen die Banken vom Vorhandensein eines Anfangskapitals aus. Gerade bei Tagesgeldkonten muss dies aber oft nur eine symbolische Summe sein, die häufig dem Kunden von der Bank gutgeschrieben wird. Bei vielen festverzinslichen Angeboten ist ein nachträgliches Aufstocken des Anfangskapitals auch nicht mehr möglich.

Was verstehet man unter der Sparrate?

Bei Verträgen, die von einer kontinuierlichen Einzahlung auf das Sparkonto ausgehen, bezeichnet die regelmäßige Einzahlungssumme die Sparrate. Insbesondere bei langfristigen Geldanlagen, die im Laufe der Zeit regelmäßig aufgestockt werden, wird eine solche Sparrate vereinbart. Der Sparer muss in diesem Falle überlegen, welche Summe nach Abzug seiner Fixkosten für die langfristige Anlage regelmäßig zur Verfügung stehen wird.

Welche Auswirkungen hat der Zinssatz?

Der Zinssatz ist der Prozentwert, der nach dem vereinbarten Zeitraum dem gesparten Guthaben gutgeschrieben wird. In den meisten Fällen ist eine jährliche Berechnung der Zinsen vorgesehen. Je länger das Geld gespart wird, desto häufiger wird der gleichbleibende Prozentsatz auf die wachsende Summe aufgerechnet. Je höher der Zinssatz ausfällt, desto deutlicher kann das Vermögen wachsen. Für langfristige Anlagen muss beachtet werden, dass der Zinssatz nur zu einem Wertzuwachs führen kann, wenn dieser über der durchschnittlichen durchschnittlichen Inflationsrate liegt.

Mit wie vielen Zinsen kann ich derzeit ungefähr rechnen?

Generell kann gesagt werden, dass der Zinssatz höher ausfällt, je länger das Geld angelegt wird. Aktuell liegen die Zinsen relativ niedrig, sodass für Tagesgeldkonten Zinssätze zwischen null und einem Prozent nicht unüblich sind. Bei größeren Guthaben kann aber durchaus ein Angebot mit höheren Zinsen auch für das Tagesgeld gefunden werden. Je weniger Service die Bank bietet, desto höher können auch die Zinsen ausfallen. Bei langfristigen Anlagen muss davon ausgegangen werden, dass ein Zinssatz von 2 % gerade einmal den Wertverlust der Inflation ausgleicht.

Muss ich Steuern berücksichtigen?

Ja, auf erwirtschaftete Zinsen müssen in Deutschland Steuern gezahlt werden.

Welcher Steuer-Satz ist anzusetzen?

Zinserträge werden in Deutschland mit 25 % pauschal versteuert. Hinzu kommt ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % der berechneten Steuern und je nach Religionszugehörigkeit auch noch die Kirchensteuer. Diese Abgeltungssteuer gilt unabhängig davon, wie hoch das gesamte Einkommen des Sparers ist. Auch der Familienstand und die gewählte Steuerklasse beeinflussen die Höhe der Abgeltungssteuer nicht.

Welche Freibeträge gibt es?

Der aktuelle Sparer-Pauschbetrag beträgt 801 € (Ehegatten 1602 €). Erst Zinsen, die über diesen Betrag hinausgehen, müssen tatsächlich versteuert werden. Jeder Kunde kann bei seiner Bank einen Freistellungsauftrag einreichen, damit Steuerbeträge, die unterhalb dieser Freibeträge liegen, nicht pauschal ans Finanzamt überwiesen werden.

Wie melde ich die Einkünfte dem Finanzamt?

Sofern der Bank kein entsprechender Antrag vorgelegt wird, wird die Abgeltungssteuer von der Bank direkt an das Finanzamt übermittelt. Zu viel gezahlte Steuern können später mit der Steuererklärung wieder zurückverlangt werden. Um seine Steuerschuld zu begleichen, muss der Sparer jedoch in der Regel nicht selbst aktiv werden.

In welchen Fällen sollte ich einen Sparplan anwenden?

Ein Sparplan ist vor allem für langfristige Geldanlagen vorteilhaft, die beispielsweise für die Altersvorsorge gedacht sind. Mit der Bank kann dann eine monatliche Sparrate vereinbart werden, die auf dem vereinbarten Konto angelegt wird. Da es sich um eine sehr langfristige Vereinbarung handelt, sollten die Konditionen sehr gut miteinander verglichen werden.

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