Kfz-Steuer

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Kfz-Steuer

Grundlagen der Kraftfahrzeugsteuer: In der Bundesrepublik Deutschland muss jeder Halter eines Fahrzeuges die Kraftfahrzeugsteuer entrichten. Dabei ist unerheblich, ob es sich um ein neu erworbenes Fahrzeug oder um einen Oldtimer handelt, der ein spezielles Kennzeichen zugeteilt bekommt. Von der Kraftfahrzeugsteuer ausgenommen sind dabei jedoch Überführungen mit roten Kennzeichen, die von der zuständigen Zulassungsbehörde für eine kurze Zeit vergeben werden. Mit unserem Online Kfz-Rechner können Sie sich ein genaues Bild darüber verschaffen, wie hoch die Steuer für Ihr neues Fahrzeug ausfallen wird und welche Möglichkeiten für Sie bestehen, um sparen zu können.

Kfz-Steuer Berechnung

Personenkraftwagen (PKW) und Motorräder werden nach ihrem Hubraum bemessen. Außerdem wird der Ausstoß von Schadstoffen für jeden gefahrenen Kilometer errechnet und berücksichtigt. Dies gilt ebenfalls für das Halten von Wohnmobilen, wobei hier statt des Hubraums die gesamte Masse als Grundlage gilt. Achtung: Die immer beliebter werdenden Quads werden grundsätzlich nicht als Motorräder angesehen, sondern unterliegen derselben Besteuerung wie ein PKW. Nutzen Sie unsere Kfz-Steuer Rechner um sofort Ihre Belastung zu berechnen.

Schadstoffklassen

Produzieren Fahrzeuge einen deutlich höheren Ausstoß von Schadstoffen als vergleichbare Modelle, so sollen sie mit einer entsprechend höheren Kraftfahrzeugsteuer belastet werden. Aus diesem Grund wurden unterschiedliche Schadstoffklassen festgelegt, die sich nach dem Hubraum sowie dem Kalenderjahr berechnen lassen. Werden Dieselfahrzeuge beispielsweise bei ihrer Erstzulassung in die Schadstoffklasse Euro 6 eingestuft, so erhalten sie zwischen den Jahren 2011 und 2013 eine Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer, welche 150 Euro pro Jahr beträgt.

Tipp zur Kfz-Steuer

Wenn Sie bereits Ausschuau nach einem Neuwagen oder auch einem Gebrauchtwagen halten, so achten Sie bei Ihrer Auswahl besonders auf den Kraftstoffverbrauch sowie den Hubraum und den möglichen Ausstoß von Schadstoffen. Für die Höhe der Besteuerung kann auch ausschlaggebend sein, ob Sie sich für ein diesel- oder benzinbetriebenes Fahrzeug entscheiden. Aufgund der neuen Förderungsmöglichkeiten kann ebenfalls ein Hybridfahrzeug interessant sein.

Wer muss Kfz-Steuer bezahlen?

KFZ-Steuer muss normalerweise nur der Halter eines Kraftfahrzeuges entrichten. Dies setzt voraus, dass der Wagen auf ihn zugelassen worden ist. Eine amtliche Zulassung ist erforderlich, um ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr nutzen zu dürfen. Die Kfz-Steuer muss solange bezahlt werden, bis das Fahrzeug bei der Zulassungsbehörde wieder abgemeldet worden ist.

Wer ist für die Erhebung der Kfz-Steuer zuständig?

Für die Erhebung der Kfz-Steuer ist das örtliche Finanzamt zuständig, das darüber einen Steuerbescheid erteilt. Hinsichtlich der für die Berechnung maßgeblichen Angaben im Fahrzeugschein/Zulassungsschein ist allerdings die zuständige Zulassungsbehörde der richtige Ansprechpartner.

Wonach richtet sich die Höhe der Kfz-Steuer?

Die Höhe der Kraftfahrzeugsteuer richtet sich seit dem 01.07.2009 bei einem PKW zunächst einmal nach einem Sockelbetrag, der von der Größe des Hubraums abhängig ist. Darüber hinaus ist der CO 2-Ausstoß für die Berechnung der Kfz-Steuer maßgeblich. Hierdurch sollen die Besitzer von schadstoffarmen Wagen entlastet werden Die hierzu notwendigen Angaben finden Sie im Fahrzeugschein beziehungsweise in der Zulassungsbescheinigung (bei neueren Fahrzeugen).

Bei welchen Fahrzeugtypen gibt es Besonderheiten bei der Berechnung der Kfz-Steuer?

Besonderheiten bei der Berechnung der Kfz-Steuer gibt es vor allem bei Quads und Trikes. Hier richtet sich die Kfz-Steuer nach der Größe des Hubraums und den EU-Abgasstufen. Die Besteuerung ist normalerweise günstiger als für einen PKW.

Was gilt für ältere Fahrzeuge?

Für Halter von Fahrzeugen mit einer Zulassung bis zum 04.11.2008 gelten bis zum Jahr 2010 noch die früheren Regelungen zur Berechnung der Kraftfahrzeugsteuer. Wer hingegen sein Fahrzeug in der Zeit vom 05.11.2008 bis zum 30.06.2009 zugelassen hat, bei dem zieht das Finanzamt von Amts wegen die jeweils günstigeren Regelungen heran.

Was für Steuervergünstigungen beziehungsweise Befreiungen gibt es?

In einigen Fällen gibt es auch Steuerermäßigungen beziehungsweise sogar Befreiungen von der Kraftfahrzeugsteuer. So brauchen schwerbehinderte Halter keine Kfz-Steuer zu entrichten, wenn bei ihnen im Ausweis das Merkzeichen ‘H’, ‘BI’ oder ‘aG’ eingetragen worden ist. Hierauf sollten behinderte Menschen bereits bei ihrem Antrag auf Ausstellung eines Behindertenausweises achten. Ansonsten sollten Sie einen Verschlimmerungsantrag stellen. Für bestimmte Arten von Kraftfahrzeugen im Dienste der Allgemeinheit – wie Rettungsfahrzeuge und Polizeiwagen – braucht ebenfalls keine Kfz-Steuer bezahlt zu werden.

Wie kann man darüber hinaus laufende Kosten bei seinem Fahrzeug einsparen?

Eine Einsparung der Kosten fürs eigene Fahrzeug kann man nicht nur über das „Drücken“ der Kfz-Steuer erreichen. In vielen Fällen ist vor allem der Beitrag für die Kfz-Versicherung von großer Bedeutung. Die Höhe des Beitrags hängt auch sehr stark davon ab, bei welcher Versicherung man eine Autohaftpflicht abgeschlossen hat. Hier sollte man auf jeden Fall Vergleichsangebote einholen. Am besten ist das übers Internet möglich. Gute Tipps hierzu gibt es von der Stiftung Warentest.

Wie ist das mit Elektroautos?

Bei Elektrofahrzeugen ist zu beachten, dass für diese innerhalb von fünf Jahren nach der Erstzulassung keine Kfz-Steuer entrichtet werden muss. Danach erfolgt die Besteuerung nach dem zulässigen Gesamtgewicht-was normalerweise günstiger ist als die normale Besteuerung. Bei einem Elektrofahrzeug muss der Antrieb nahezu ausschließlich über einen Elektromotor erfolgen.

Wie denken Umweltorganisationen über die Kfz-Steuer?

Umweltorganisationen sehen der Kfz-Steuer eher als Mogelpackung an, der sich zu sehr nach den Interessen der Autoindustrie richtet. Ihrer Ansicht nach sollte sich die Höhe der Steuer ausschließlich nach dem Ausstoß von CO-2 richten.

Auf was sollten Unternehmer achten? (Bei Zulassung als Dienstwagen kann man sowohl die Anschaffungskosten als auch die Betriebskosten als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen).

Für Unternehmer ist von Bedeutung, dass er die Kfz-Steuer eventuell als Betriebsausgabe geltend machen kann. Das gilt auch für alle Kosten für die Anschaffung und den Betrieb des Fahrzeugs. Wichtig ist vor allem, dass das Fahrzeug auf die Firma angemeldet und für betriebliche Zwecke genutzt wird.

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