Gehaltsrechner

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Löhne und Gehälter: Bei den zwischen Arbeitgebern und ihren Arbeitnehmern vereinbarten Entgelten besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen Brutto und Netto. Eine ausgehandelte Basis ist nicht gleichbedeutend mit dem ausgezahlten Betrag, der letztlich auf dem Bankkonto eines Arbeitnehmers gutgeschrieben wird. Außerdem ist zwischen Löhnen und Gehältern zu unterscheiden. Mit unserem Gehaltrechner haben Sie die Möglichkeit, sich einen Überblick über ihre Steuer- und Sozialabzüge zu verschaffen und ebenfalls zu berechnen, wie sich diese bei einer eventuellen Gehaltserhöhung auf Ihren Nettoverdienst auswirken können.

Zum Gehaltsrechner: Unterschied Lohn und Gehalt

Die Begriffe Löhne und Gehälter sind deutlich voneinander zu unterscheiden. Bei einem Lohn handelt es sich zwar um einen festgelegten Stundensatz, der jedoch mit der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit multipliziert wird und somit jeden Monat variieren kann. Ein Gehalt bleibt dagegen in jedem Monat gleich und verändert sich ausschließlich dann, wenn dem Arbeitnehmer eine Gehaltserhöhung gewährt wird.

Gemeinsamkeit

Sowohl bei Löhnen als auch bei Gehältern besteht für den Arbeitgeber die Möglichkeit, sich im Krankheitsfall seines Arbeitnehmers eine Lohnfortzahlung von der entsprechenden Krankenkasse auszahlen zu lassen. Dafür muss jedoch im Vorfeld ein Antrag erfolgen, der auch lediglich einmal pro Jahr verändert werden kann. Hierbei wird ein Erstattungssatz gewählt, welcher bei jeder Krankenkasse variiert und in der Regel zwischen 40 und 80% des Lohnes oder Gehaltes liegt. Der Arbeitgeber hat dabei gewisse Mehrzahlungen zu leisten, um eine entsprechend höhere Erstattung von den Krankenkassen zu erhalten.

Tipp zum Gehaltsrechner

Bei Arbeitnehmern, die aufgrund einer bekannten chronischen Krankheit, wie beispielsweise Rückenleiden oder Migräneanfällen, ein erhöhter Anteil an Krankheitstagen zu erwarten ist, sollte der Arbeitgeber freiwillig einen höheren Erstattungssatz wählen und einen größeren Beitrag an die Krankenkasse leisten, um eine entsprechend bessere Erstattung und Entlastung erhalten zu können. Ist dies nicht der Fall, entscheiden sich die meisten Arbeitgeber für die so genannte Regelerstattung. Jedoch ist es zu empfehlen, den Ratschlag eines Steuerberaters in die Entscheidung einzubeziehen.

Grundlegendes: Brutto und Netto

Das Bruttogehalt und der Bruttolohn unterliegen gewissen, festgelegten Abzügen welche durch die Lohnsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Sozialabgaben (Kranken-, Renten,- Arbeitslosen- und Pflegeversicherung) entstehen. In vielen Fällen wird außerdem die zu entrichtende Kirchensteuer in Abzug gebracht, was abschließend das ausgezahlte Nettogehalt bzw. den Nettolohn ergibt. Ist ein Arbeitnehmer ausschließlich geringfügig beschäftigt, also beispielsweise auf 400-Euro-Basis (450 Euro ab 2013), so entstehen ihm keinerlei Abzüge. Jedoch hat der Arbeitgeber in diesem Fall eine pauschale Abgabe zu entrichten.

Was ist der Unterschied zwischen dem Brutto- und dem Nettolohn?

Der Unterschied zwischen dem Bruttolohn und dem Nettolohn besteht darin, dass es sich bei dem Brottolohn um die gesamte Vergütung handelt, die mit dem Arbeitgeber im Arbeitsvertrag vereinbart wurde. Dieser wird jedoch nicht vollständig an den Arbeitnehmer ausbezahlt. Der Arbeitgeber ist von Gesetzes wegen verpflichtet, die geschuldeten Abgaben einzubehalten und an die jeweils zuständige Stelle abzuführen. Hierzu gehören insbesondere die an das Finanzamt zu entrichtende Einkommenssteuer inklusive Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer , sowie die vom Arbeitnehmer zu tragenden Sozialabgaben.

Was versteht man unter Sozialabgaben?

Unter Sozialabgaben sind alle Beiträge zu verstehen, die vom Einkommen des Arbeitnehmers an Sozialversicherungsträger zu entrichten sind. Die Beiträge werden jeweils hälftig vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Hierunter fallen die Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung.

Was ist der Solidaritätsbeitrag?

Der Solidaritätszuschlag wurde im Jahre 1991 wegen der hohen Belastung der öffentlichen Kassen durch die Kosten der Wiedervereinigung eingeführt. Es handelt sich bei ihm um eine Ergänzungsabgabe, die bislang vom Bundesverfassungsgericht als zulässig angesehen wird. Sie wird grundsätzlich zur Einkommensteuer, Kapitalertragssteuer und Körperschaftssteuer erhoben in Höhe von 5,5% der jeweiligen Bemessungsgrundlage. Bezieher geringer Einkünfte sind davon befreit. Der Solidaritätszuschlag braucht nur entrichtet werden, wenn die festgesetzte Jahreseinkommensteuer die Höhe von 972,00 € übersteigt. Im Falle der gemeinsamen Veranlagung muss die im Jahr festgesetzte Einkommenssteuer höher sein als 1.944,00 €.

Was versteht man unter einer Steuerklasse und welche Auswirkungen hat diese?

Die jeweilige Steuerklasse ist für die Berechnung der Lohnsteuer sowie der Höhe des zu entrichtenden Solidaritätszuschlages maßgeblich. Es gibt insgesamt sechs Steuerklassen. Beispielsweise haben Singles und Geschiedene die Steuerklasse 1. Die Lohnsteuerkarte wurde bislang auf der Lohnsteuerkarte eingetragen, damit der Arbeitgeber die abzuführende Einkommenssteuer und Sozialversicherungsabgaben berechnet kann.

Welche Steuerklasse sollte ich mit meinem Partner wählen?

Ehepaare können zwischen der Steuerklasse 3 und 5 wählen. Welche Steuerklasse hier günstiger ist, richtet sich vor allem danach, ob die Eheleute etwa gleich viel verdienen oder das Einkommen sehr unterschiedlich ist.

Wofür benötige ich eine Steuer-ID-Nummer?

Die Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID-Nummer) besteht aus insgesamt 11 Ziffern. Sie wurde im Jahre 2007 eingeführt. Jeder Bürger hatte eine eigene Steuer-ID erhalten, die er für die Dauer seines gesamten Lebens behält. Die Steuer-ID soll die bisherige Steuernummer sowie die eTin ersetzen. Sie muss in der Steuererklärung angegeben werden. Die Steuer-ID soll selbst keinen Rückschluss auf persönliche Daten des Steuerpflichtigen zulassen.

Was versteht man unter dem Begriff Lohnsteuer?

Der Lohnsteuer unterliegen lediglich die Einkünfte der Arbeitnehmer, die aus einer sogenannten nichtselbstständigen Tätigkeit unterliegen. Die Besonderheit der Lohnsteuer besteht darin, dass der Arbeitgeber selbst die anfallenden Abgaben an die jeweils zuständigen Stellen abführt und den restlichen Lohn an den Arbeitnehmer auszahlt. Der Arbeitnehmer brauchst sich darum nicht selbst zu kümmern.

Wo bekomme ich meine Lohnsteuerkarte her und wofür benötige ich diese?

Die Lohnsteuerkarte wurde bis zum Jahre 2010 jährlich von der zuständigen Gemeinde ausgestellt und an den Arbeitnehmer geschickt. Diese müssen sie beim Arbeitgeber einreichen, weil er diese für die Durchführung des Lohnsteueranzugverfahrens benötigt. Im Jahre 2011 wird die Karte vom Vorjahr weiter verwendet. Hier kann der Arbeitgeber selbst die Daten des Arbeitnehmers abrufen, so dass er keine Lohnststeuerkarte mehr benötigt.

Was versteht man unter Werbungskosten?

Unter Werbungskosten versteht man alle Aufwendungen eines Arbeitnehmers, die einen hinreichenden Bezug zu seiner beruflichen Tätigkeit haben. In Betracht kommen unter anderem Fahrtkosten für die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsstelle, Fortbildungskosten, Kosten für Arbeitsmittel, das häusliche Arbeitszimmer sowie für doppelte Haushaltsführung. Keine Probleme gibt es, soweit eine fast ausschließlich berufliche Nutzung vorliegt. Nutzen Sie auch unseren Lohnsteuerrechner

Was sind Sonderausgaben?

Sonderausgaben zeichnen sich dadurch aus, dass sie nichts mit dem Beruf zu tun haben – wie Werbungskosten bei Arbeitnehmern und Betriebsausgaben bei Selbstständigen. Hierunter fallen beispielsweise Vorsorgeaufwendungen für die Altersvorsorge, sonstige Vorsorgeaufwendungen sowie Spenden an begünstigte Organisationen. Sonderausgaben müssen im Hauptteil der Steuererklärung geltend gemacht werden.

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