Einkommensteuerrechner

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Einkommensteuerrechner

Die Einkommensteuer wird grundsätzlich auf jedes eingenommene Geld berechnet. Wenn Sie mehrere Quellen für Einkommen haben, kann es teilweise recht kompliziert werden, die tatsächlich zu zahlende Einkommensteuer h erauszufinden. Mit unserem Einkommensteuerrechner können Sie sich einen direkten Überblick über Ihre Verpflichtungen verschaffen.

Für Angestellte einfach – für Selbstständige kompliziert zu berechnen

Wenn Sie nur einer bezahlten Arbeit nachgehen, ist die Berechnung der Steuern in der Regel sehr einfach. Wahrscheinlich wird sogar Ihr Arbeitgeber bereits durch den Lohnsteuerabzug alle notwendigen Zahlungen an das Finanzamt überweisen. Mit der Steuererklärung können Sie sich zu viel gezahlte Lohnsteuern wieder erstatten lassen. Wenn Sie dagegen Einkommen aus selbstständiger Arbeit, Mieteinkünften oder Kapitalerträgen erhalten, müssen Sie diese selbst beim Finanzamt melden. Gerade wenn kein Lohnsteuerabzug geleistet wird, kann es hilfreich sein, wenn Sie rechtzeitig wissen, welche Forderungen das Finanzamt an Sie stellen wird. Eine unerwartete Steuernachzahlung kann sonst sehr unangenehm werden.

Achtung bei der Kapitalertragssteuer

Bedenken Sie auch, dass Ihre Bank, sofern Sie keinen entsprechenden Antrag stellen, Ihre Kapitalertragssteuer in Höhe von 25 % bereits an das Finanzamt abführt. Mit dem Einkommensteuerrechner 2016 können Sie ermitteln, ob dieser Betrag nach Abzug aller geltenden Freibeträge bereits ausreichend ist, um Ihre Steuerschuld für das laufende Jahr zu begleichen. Auch für andere Einkommensarten muss nicht immer der für Ihren Lohn übliche Steuersatz gezahlt werden. Wenn Sie als Übungsleiter oder Betreuer in Sportvereinen oder ähnlichen Vereinen tätig sind, können Sie im Jahr bis zu 2400 Euro verdienen, ohne für dieses Einkommen Steuern zahlen zu müssen. Bei einem sogenannten 450-Euro-Job fällt ebenfalls keine Steuer für Sie an, da diese bereits pauschal vom Arbeitgeber entrichtet wird.

Tipp zum Einkommensteuerrechner: Abzugsfähige Pauschalen

Natürlich ist für die Höhe Ihrer Einkommensteuer auch relevant, welche Abzugsmöglichkeiten Sie für Ihre Ausgaben nutzen können. Zahlreiche für den Beruf notwendige Ausgaben können über passende Pauschalen vom zu versteuernden abgezogen werden. Wenn Sie höhere Ausgaben geltend machen können, sollten Sie alle Belege aufbewahren und die Summen von Ihrem Einkommen abziehen, bevor Sie die Steuern berechnen.

Wer muss überhaupt Einkommensteuer zahlen?

Die Einkommensteuer wird in Deutschland auf das Einkommen von natürlichen Personen erhoben. Die Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer ist dabei das zu versteuernde Einkommen, rechtliche Rahmenbedingungen sind im Einkommensteuergesetz (EStG) festgeschrieben. Personengesellschaften müssen keine Einkommensteuer zahlen, die Gesellschafter einer Personengesellschaft müssen dagegen auf ihren Gewinnanteil Einkommensteuer zahlen.

Welche Formen kann die Einkommensteuer haben?

Es gibt verschiedene Formen der Einkommensteuer. Dazu zählen die Lohnsteuer, die für Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erhoben wird, die Kapitalertragsteuer bzw. die im Jahr 2009 eingeführte Abgeltungssteuer sowie die nicht ganz so wichtigen Formen der Bauabzugssteuer und der Aufsichtsratssteuer.

Muss jeder Erwerbstätige Einkommensteuer zahlen?

Grundsätzlich muss die Einkommensteuer auf alle Einkommen gezahlt werden, wenn diese nicht ausdrücklich steuerbefreit sind. Allerdings gibt es einen so genannten Grundfreibetrag, für den überhaupt keine Steuern bezahlt werden müssen. Dieser Freibetrag liegt für das Jahr 2016 bei 8652 Euro (2015: 8472 Euro) pro Steuerpflichtigem. Einkünfte, die höher liegen als dieser Grundfreibetrag, müssen zunächst mit dem Eingangssteuersatz versteuert werden, für höhere Einkünfte sind die jeweils gültigen Steuersätze an das Finanzamt zu entrichten.

Für welche Einkünfte fällt keine Einkommensteuer an?

Für so genannte 450 Euro-Jobs oder ähnliche Arbeitsverhältnisse fällt keine Einkommensteuer an, da diese vom Arbeitgeber gezahlt wird. Es ist also nicht notwendig, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Darüber hinaus sind Einkünfte, die man als Jugendleiter, als Übungsleiter im Sportverein, als Mitarbeiter einer öffentlichen Einrichtung, als Betreuer oder ähnliches bezieht, nicht zu versteuern, wenn diese eine Höhe von 2400 Euro je Jahr nicht überschreiten.

Wann ist es sinnvoll, eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt abzugeben?

Grundsätzlich sollte man eine Einkommensteuererklärung ausfüllen, wenn man eine Steuerrückzahlung erwarten kann. Bei vielen Arbeitnehmern und Selbständigen ist das der Fall, allerdings sollte man den jeweiligen Einzelfall betrachten. In einigen Fällen sollte man in jedem Fall eine Einkommensteuererklärung abgeben, zum Beispiel wenn man im gesamten Kalenderjahr nicht mehr als den Grundfreibetrag verdient hat, da man nur einige Monate gearbeitet und in dieser Zeit Lohnsteuer gezahlt hat.

Bis wann muss eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden?

Ist man dazu verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben, muss diese bis zum 31. Mai für das vorherige Kalenderjahr beim Finanzamt eingereicht werden. Eine Fristverlängerung kann jedoch formlos beantragt werden. Wird die Einkommensteuererklärung freiwillig abgegeben, muss dies spätestens vier Jahre nach dem Ablauf des Steuerjahres geschehen. Die Steuererklärung für das Jahr 2012 kann also spätestens zum 31. Dezember 2016 eingereicht werden.

Wie lange braucht das Finanzamt, um die Einkommensteuererklärung zu bearbeiten?

Der Zeitraum zwischen Abgabe der Einkommensteuererklärung und Zugang des Steuerbescheids ist sehr unterschiedlich und unter anderem abhängig vom jeweiligen Finanzamt und der Jahreszeit, da etwa Ende Mai besonders viele Steuererklärungen abgegeben werden. Ein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Bearbeitungszeit besteht nicht.

Welche Regelungen gelten für die Einkommensteuer bei einem Todesfall?

Für die Zeit vom Jahresanfang bis zum Todestag muss von den Erben oder vom Testamentsvollstrecker eine Einkommensteuererklärung für den Verstorbenen angefertigt werden, wenn dieser dazu verpflichtet war. Für Einkünfte, die nach dem Todestag anfallen, wird eine so genannte Feststellungserklärung benötigt. Darin werden die Einkünfte gemeldet, das Finanzamt teilt diese dann auf die Erben auf.

Wann benötige ich einen Steuerberater?

Der Gang zum Steuerberater lohnt sich in bestimmten Einzelfällen, dazu gibt es jedoch keine allgemeine Formel. Allgemein sollte man darüber nachdenken, wenn es um größere Beträge bei den Steuern oder den staatlichen Zulagen geht.

Wie hoch ist der Anteil der Einkommensteuer am gesamten Steueraufkommen?

Der Anteil der Einkommensteuer an den gesamten Einnahmen der Bundesrepublik lag in den vergangenen Jahren konstant bei etwas mehr als einem Drittel. Dabei wird die Einkommensteuer zwischen der Stadt oder der Gemeinde, in der der Steuerpflichtige seinen Wohnsitz hat, sowie dem Bundesland und dem Bund aufgeteilt. Die Gemeinde erhält dabei 15 Prozent, Bundesland und Bund jeweils 42,5 Prozent.

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